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Die Geschichte der Mobiltelefone

 

Das klassische Handy wie wir es heute kennen, hatte seinen Boom Ende der 90iger. Auf einmal hatte jeder so Ding. Die Tarife waren unbezahlbar, aber wer keines hatte, war einfach nicht Up to date. Hauptsache man war erreichbar und konnte sich einmal pro Monat eine Wertkarte leisten. In Zeiten wie diesen, kann man sich das gar nicht mehr vorstellen, wie lange diese teuren Tarife schon wieder Vergangenheit sind. Was viele aber gar nicht wissen, die Entwicklung der Mobilfunktelefone begann schon im Jahre 1926. Damals im Telefondienst in Zügen der Deutschen Reichsbahn und der Post. Zwischen Hamburg und Berlin hatten Reisende, der 1. Klasse die Möglichkeit, diesen Dienst in Anspruch zu nehmen. Im Jahre 1918 wurden sogar Versuche im Raum Berlin durchgeführt. Irgendwann im Jahre 1932 konnte man in einem bekannten Kinderbuch, das erste Handy entdecken. Solange existiert es schon und keiner der normalen Schicht, konnte damit etwas anfangen. Ende der 50iger kamen die ersten Autotelefone auf den Markt. Sie waren der Vorgänger der heute bekannten Handys. Aber auch diese, waren seinerzeit noch kaum leistbar. Solch ein Gerät kostete ungefähr soviel wie ein halbes Auto. Österreich startete im Jahre 1974 das B – NETZ. Hier wurde automatisch vermittelt, wenn der Standort vom Teilnehmer bekannt war. Durchgesetzt hat sich das ganze Anfangs überhaupt nicht. Gerade mal 1000 Teilnehmer hatte das Netz, sieben Jahre später zu vermerken. Das Autotelefon in der Schweiz, bekannt als Natel wurde 1975 eingeführt. Natel B folgte 1983 und Natel C 1987. Im Jahre 1994 wurde die GSM Technologie ausgeführt.

 

Das kleinzellige C Netz, welches analog geführt wurde, kam 1985 in Deutschland und Österreich auf dem Markt. Die Sendeleistung war sehr gering und das Gerät in einer Kiste mit Tragegriff. Von Praktisch war damals noch keine Rede. Auch eine lange Antenne gehörte zur Ausstattung. Das erste weltweite Mobiltelefon wurde von Motorola Designer Krolopp erfunden. Dieses veränderte die ganze Welt. Ende der 80 iger Jahre, kam das digitale Mobilfunknetz. Auch bekannt als D- Netz. Es war flächendeckend in Österreich, Deutschland und in der Schweiz verfügbar. Die Mobiltelefone wurden immer handlicher und die Akkuleistungen immer stärker. Das erste GSM Handy wurde wiederum vom Motorola im Jahre 1992 erfunden. Mittlerweile sind sie klein, handlich und multifunktional. Fast jedes Handy hat eine Kamera eingebaut, einen Radio, Wecker, Player, eine Uhr, Kalender und noch vieles mehr. Auch die Farben werden immer brillanter und die Auflösung immer schärfer.

 

Bis heute weiß nur keiner so wirklich, warum man hier zu Lande das Mobiltelefon Handy benannt hat. Angeblich hat sich der Begriff ab 1992 so eingebürgert. Schuld daran sei Motorola die seinerzeit ein Handie Talkie auf dem Markt gebracht haben. Außerdem gab es ein Mobiltelefon der Firma Loewe, welches auch den Namen HandyTEl 100 hatte. Dieses wurde im Rahmen des D- Netzes im Jahres 1992 vorgestellt. Wo auch immer der Name herkommt, Hauptsache das Telefon bleibt da. Eine Welt ohne Handy, unvorstellbar heute zu Tage. Noch dazu, wo es ja schon das Allrounder Gerät für alles ist. Sogar die gute alte Armbanduhr hat das Handy teilweise vom Markt verdrängt.



 
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